Es ist keine Kunst, z.B. Steine nebeneinander oder aufeinander zu legen. Sie zu finden und in Szene zu setzen ist die Aufgabe die ich mir in dieser Rubrik gesetzt habe. Land Art ist "Kunst in der Landschaft.“ Bei LandArt entstehen inmitten der Natur Kunstwerke mit Fundstücken aus der Natur. Sie präsentieren sich normalerweise nur dem, der sich in die Natur begibt. Am Ende vergehen sie und werden so wieder Teil der Natur. Das Schaffen wird zum Erlebnis und bringt Entspannung. Bis ein Landart-Kunstwerk entsteht vergehen oft Stunden. Den Ort finden und entdecken. Steine oder Pflanzen zusammentragen. Ordnen. Fühlen. Etwas Schönes entsteht und wird zurückgelassen; auch auch auf die Gefahr hin dass manche es lächerlich finden.
Der wohl berühmteste LandArt-Künstlers ist Andy Goldsworthy. Mit einfachsten Mitteln, mit seiner Hände Arbeit aber vor allem mit wachem Blick für die ihn umgebende Natur setzt Goldsworthy Fundstücke neu zusammen, arrangiert, sortiert, schichtet, richtet aus, plaziert und hebt so Konturen, Kontraste und Zusammenhänge hervor, die dem flüchtigen Blick oftmals verborgen geblieben wären. Mir bietet es Freude und Entspannung. - Bittesehr.....

L01  Die Blätter unseres roten Feuerahorns bedeckten im November den gesamten Rasen. Ich las einzelne, schön gefärbte Blätter auf. Es wurden immer mehr, sodass ich den Entschluss fasste, sie farblich zu sortieren. Die spitzen, schmalen und gezackten Blätter presste ich zwei Tage lang und überlegte, was ich damit anfangen könnte. Mir kam ein Motiv eines Land Art Künstlers in den Sinn und meine Idee war geboren. Nun galt es nur noch, eine schöne Stelle in der Natur zu finden, um mein Naturkunstwerk stilvoll in Szene zu setzen. Doch zunächst legte ich eine enge Spirale mit nach außen zeigenden Blattspitzen auf das rote Ziegelsteinpflaster unserer Terasse. Innen rotbraun wurde die Spirale über Hellrot, Orangerot, Gelb und Gelbgrün immer heller. Eine leuchtend frohe Sonne ? Kartenrand uneben und blasser werdend.
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L02  Mit den oben beschriebenen Blättern richtete ich den Fokus auf das bemooste, interessante Wurzelwerk einer alten Hainbuche, deren Krone nicht auf dem Bildausschnitt zu sehen ist. Die Buche hält sich mit ihren Wurzeln an einem steilen Hang fest, der von einer teils überwachsenen Mauer gestützt wird. Die sich in mehreren „Adern“ fingerartig nach links unten schlängelnden, etwa 2 m langen Wurzeln hob ich hervor, indem ich die einzelnen Stränge seitlich mit farblich sortierten Blättern dekoriert habe. Jede der 4 unterschiedlich langen Stränge hat nun seine eigene Farbe aus jeweils um die 20 Blätter (gelb, orange, dunkelrot, hellgrün.) Märchenhaft.
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L03** Unsere Azalee bekommt im Herbst hellgrün bis orangerot, rote Blätter. Diese etwa Fingerlangen schmalen Blätter sortierte ich von dunkel bis hell und legte sie schichtweise in Drehrichtung um die Nabe eines alten Holzspeichen Rades. So entssteht ein nach außen hin heller werdender Ring. Da die grün angelaufenen Speichen einen harmonischen Kontrast zum braunen Blattlaub des Bodens bilden auf dem das Rad liegt, ließ ich zum Außersten Rand hin eine Lücke. Vom Rand des inneren Blattringes bis zum Äußeren Rand des Rades legte ich hellorangene Blätter mit der Spitze nach außen zwischen die Speichen. Um das Rad herum drapierte ich nun eine Schicht der hellgelben Blätter, die sich vom Blätterbraunen Boden abhebt und das "Bild" einrahmt. Harmonisches Farbspiel mit Witz, denn auf die Nabenmitte legte ich einen Apfel, der die Farben der Blätter trägt.
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L04 Gleiches Motiv wie L 03 jedoch habe ich das Rad 25 fach gespiegelt (verkleinert) und als Hintergrund hinter das oben beschriebene Motiv gelegt. So sieht man 5 Reihen a 5 Räder. Das bunte Rad im Zentrum der Karte verdeckt die in der Mitte liegenden kleinen Räder. Ich verfeinerte es mit einer gelben Blüte des Sonnenhutes in der Mitte der Nabe. Die Blüte ist ein Sommerrest im Garten. Dunkler, erdiger Hintergrundton mit leuchtendem Motiv.
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L05 „Wer einen Fehler begeht, und ihn nicht korrigiert, begeht einen Zweiten!"(Konfuzius) steht zierlich am unteren Rand der Karte. Diese zeigt drei nach hinten immer unschärfer werdende Steine in Nahhaufnahme, seitlich auf „Augenhöhe“ fotografiert. Die schönen, rund geschliffenen Steine liegen vor einem dunklen Hintergrund auf einer rötlichen Steinmauer. Der erste Stein ist sandbeige und hat mehrere gräuliche Streifen. Der Zweite ist fleckig von weiß, grau, rosa, altrosarot. Letzterer ist in verschiedenen Rostbrauntönen gefleckt. Ich mag Steine, die einem die Hand schmeicheln. Insbesondere wenn sie durch Wärmequellen aufgeheizt sind. Auch toll zum Massieren. 
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L06 Die unter L 05 beschreibenen Steine habe ich 15 fach gespiegelt. Dadurch wird aus dem hellen Stein im Vordergrund eine Herzform. Schöner Kontrast zum dunklen Hintergrund. Interessanter „was ist denn das?“ Anblick. 
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L07  Hier liegen drei immer kleiner werdende Steine balancierend aufeinander. Der Unterste ist etwa melonengroß, rundlich, weiß mit beigen Einschlüssen. Darauf liegt ein zart aprikosenfarbener Stein mit konzentrisch weißen Streifen. Hierauf liegt ein dunkelgrauer Stein, der von links oben nach rechts unten einen weißen Streifen eingeschlossen hat. Alles zusammen bauten wir an einem weißen Steinstrand an der Costa blanca in die Nähe der Brandung. Im Hintergrund schaut man in das türkisfarbene Meer mit weißen Schaumkronen auf den sich ergießenden Wellen und einen bläulichen Horizont. Fotografie auf Augenhöhe. Man kann das Rauschen der Brandung und das Klackern der angeschwemmten Steine förmlich hören. Der Kartenrand ist rechts gerollt, wie eine Papierrolle.
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 L08 demnächst 
L09  Dieses kleine „Land art“ hat die Natur selbst gemacht, es musste nur gefunden werden. Vor dem Hintergrund einer alten terracottafarbenen Mauer sieht man einige noch grüne Äste mit Dornen von Rosen. Aus den verblühten Rosen sind über den Herbst hin kleine rote Hagebutten geworden. Nun ergab es sich, dass direkt über einer Hagebutte ein steter Tropfen Tauwasser vom Dach eines Turmes fiel. Die eisigen Temperaturen führten dazu, dass die Hagebutte und die direkt daneben liegenden Äste völlig mit Eis überzogen sind. Die Knallrote Hagebutte ist sozusagen von einem runden, glasklaren Eiswürfel ummantelt, der nach unten umgekehrt kegelförmig zum Eiszapfen wird. Eine farblich harmonisch-warme Ansicht, da auch die tiefstehende Sonne ein passendes Licht und Schattenspiel erzeugt. Aufgenommen am "Rapunzelturm" (Brüder Grimm) in Amönau. Kartenrand wie gestrichelte Kreide.
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L10 In den Schnee steckte ich 15 gelb-orange-rote Rosen zu einem Herz und füllte die Mitte mit dunkelroten Rosenblütenblättern. Hier und da schaut etwas Blattlaub hervor. Da es in den Folgetagen Dauerfrost gab, hielt sich dieses Herz eine ganze Woche. Sogar die Farben blieben. Die einzelnen Blütenblätter fühlten sich hart und zerbrechlich an, fast als könnten sie jeden Moment splittern. Ein bunter Fleck in einem ansonsten trüben Garten. 
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L11 Sie schauen in eine leicht grün schimmernde, unscharfe Natur. Man erkennt noch kahle Bäume und eine dahinter liegende Wiese, sowie Reste von Laub. Im Vordergrund hebt sich scharf ein aus roten Fruchtperlen gelegter Kreisbogen ab. Die Perlen liegen auf einer glatten Holzfläche eng nebeneinander und beschreiben einen Bogen von der rechten, unteren Ecke , über den linken Rand bis hin zur oberen Bildmitte, wo sich die Natur zeigt. Kamerastandpunkt etwas erhöht über der waagerechten Holzfläche, dadurch eine fliehende Optik. Der rote Faden in Richtung "ein neues Jahr in der Natur beginnt" ? Kartenrand wie "abgerissen. Rätselhaft... 
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L12 Sie schauen in einen sonnenlicht durchfluteten Kirchgarten mit einer knorrigen Birke, saftigem Gras und etlichen Büschen im Hintergrund. Im Vordergrund säumen zwei Sandsteinpfeiler einen Weg, der in den Garten hinein führt. Dazwischen ist ein gusseisernes, geschwungenes Törchen mit rautenförmigem Geflecht. In jede Flechtmulde legte ich eine gelbe Löwenzahnblume und rahmte das Törchen zusätzlich an allen 4 Rändern mit dicht aneinander gelegten Löwenzahnblüten ein. Schwierig war es, die Blüten an dem oberen geschwungenen Törchen zu befestigen. Ich schlitzte jeden Stengel ein, wickelte ihn um das Gestänge und schob das Ende des Stengels in den Schlitz. So "knotete" ich dicht an dicht die Blüten fest. Dieses Landart "lebte" in dieser pracht nur wenige Stunden, da die über 100 Blüten verwelkten. Das gusseiserne Tor enthält die Inschrift 13 39 als Baujahr. Eine prickelige Entspannung war dies für den "Künstler", ein überraschender Hingucker für den Betrachter. Frühlingsfrisch.

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 L13** In unserem Garten hat sich der zart lila blühende Teppichphlox so auf dem Boden ausgeweitet, dass das Holzspeichenrad, welches darauf liegt, vollkommen eingerahmt ist. Das fein fransige Grün kommt wegen der  Blütenpracht nur im Ansatz zur Geltung. Jede Blüte besitzt 5 Blätter, die beim genauen Hinschauen jeweils herzförmig sind. Auf den Holzrand des Rades legte ich 33 Gänseblümchenblüten. Auch auf der Radnabe im Zentrum liegen dicht an dicht 9 davon. Das Rad hat 8 Holzspeichen.  Leichter, beschwingter und zarter Anblick im Halbschatten

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L14 Bei entsprechendem Wetter sind Strohballen auf den Feldern von sich aus schon schön. Mit über 70 gelben Blüten des Sonnenhutes haben wir die Ballen von der Mitte heraus spiralförmig geschmückt. Dicht an dicht stecken die Blüten zu fast 4 "Kreisen" nach außen wachsend an der flachen Seite des Ballens. Dieses hochkant Foto zeigt nur eine Ausschnitt des Ganzen. Man könnte es auch "Das Runde im Eckigen" nennen. Einfach, nett.

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L15 Gleiches Motiv wie L14 allerdings sieht man hier den ganzen, geschmückten Ballen auf dem Feld liegen. Im Hintergrund des Stoppelfeldes zeigt sich ein abfallender Waldrand und ein wolkiger, blauer Himmel. Die Sonne kommt von rechts, sodass der Ballen einen Schatten wirft. Das LandArt war am 2. Tag Vergangenheit... 

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L16 Einfach aber effektvoll: Der Essigbaum hat im Herbst wunderschöne orange- rote und goldgelb gefärbte schmale, fingerlange Blätter. Diese legte ich zentriert zum Mittelpunkt, strahlenförmig zu einer Herzform auf das braun- gelb herabgefallene Laub eines Buchenwaldes. Durch die Baumkronen blinzelte die Sonne und setzt das Szenario in besonderes Licht. Ich nenne es flammendes Herz. Ob sich andere Spaziergänger daran erfreuen konnten ? 

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 L17 folgt 
 L18 Die tiefstehende Wintersonne scheint von hinten über dieses abfallende Feld, das mit Schnee bedeckt ist. Im Hintergrund wird ein Ort mit schneebedeckten Dächern leicht erkennbar. In den Schnee des Ackers trampelte ich ein überdimensional großes Herz, das durch die Lichtverhältnisse deutlich sichtbar ist. Im Vordergrund zieren trockene Gräser diese fast schwarz weiß wirkende Liebeserklärung.

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L19 Den richtigen Moment erwischt hat der Fotograf, als sich eine Wasserfontäne bildet, die den darunterliegenden Stein durchschnellt. Dieses Phänomen kann man in Neuseeland beob-achten. Die urwüchsigen Felsformationen sind nicht nur wegen der hübschen Übereinander-schichtung sehenswert, sondern auch wegen der ‘blow holes’. Dort kommt das Meer so hereingeschwappt (wenn es nicht gerade Ebbe ist), dass es dort spektakulär nach oben spritzt, wie auf dem Bild zu sehen. Sieht aus wie eine Explosion, und hört sich auch so an, es ist jedenfalls ganz schön laut. Auf dem Foto sieht man in verschiedensten Tonfarben (rot-brauntöne) Felsen, Vorsprünge Wände, die scheinbar wie aus lauter aufeinandergelegten Pfannekuchen bestehen. Die Schichten sind deutlich zu sehen. Informieren sie sich über Pancace holes. Einfach wow. Dampf ablassen ? Druck loswerden? Entspannen? Foto:cremer

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L20 Viele Bruchstücke bunter Fliesen sind auf einer rauh verputzten, roten Wand verklebt. Diese Aufnahme ist schräg nach oben in einem Winkel geführt, so dass eine diagonal durch das Bild laufende "Milchstraße" entsteht.  Netter Hingucker

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L21** Farbenfrohes Rad, gestaltet aus Blüten und Früchten des Spätsommers. Dieses Landart entstand in unserem Garten und lag einige Tage dort, dann blies der Wind es teilweise fort. In der Mitte leuchtet eine gelbe Sonnenblume umrahmt von 14 rostroten Blüten der Sonnenbraut. Hierum drapierte ich die schwarzen Beeren des Kirschlorbeer in Dreiherreihe. Nun folgt ein Ring aus gelben Sanddornbeeren dann orange Sanddornbeeren. Noch etwas dunkler wird das Rad mit den Früchten der Eberesche und zum Schluss die roten Früchte des Rotdorns. Dieses Rad rahmte ich ein mit 15 gelben Blüten des Sonnenhutes, immer mit etwas Abstand zwischen den Blüten. Dieser Zwischenraum wurde gefüllt mit weiteren Kirschlorberfrüchten. Da die Karte rechteckig ist, schaut rings um das Rad die saftige Wiese hervor. Um die Ecken etwas auszufüllen legte ich hier jeweils eine Blüte des Sonnenhutes und nach innen hin 4 Blüten der Sonnenbraut. Macht Spaß ! 

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L22  Ein alter Hirtenbrunnen, rund gemauert, steht am Waldrand und wird von kräftigem Wurzelwerk "dekoriert". Auf die runde Brüstung des gemauerten Brunnens legte ich am inneren Radius eine Lage dicht an dicht liegender grün-gelber Ahornblätter. Nun folgt eine Reihe gelb-orangener und dann eine Reihe rot-brauner Blätter des Feuerahorns. Rundherum liegt braunes Buchenlaub und grünes Moos. Damit niemand in den trockenen Brunnen fallen kann wurde eine gusseiserne, glockenförmige "Haube" auf das Loch des Brunnens befestigt. Anders.

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L23 Türkiesfarbenes Meer mit weißen Schaumkronen schwappt gegen eine rötliche Felsformation, die treppenförmig in das Meer hinausragt. Im Hintergrund der Horizont und ein diesiger Himmel. Man findet diese Steine, die im Sommer ein beliebter Badeplatz sind, auf Sardinien am Hafen von Arbatax. Dynamisch, urig und besonders. 

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L24 Ein Stapelturm aus 10 flachen, kantigen, verschiedenfarbenen, nach oben kleiner werdenden Steinen bildet das Zentrum der Karte. Grau- Weißtöne, Brauntöne, Rot- und Gelbtöne bestimmen die Farbe der am Strand gefundenen Naturschönheiten. Links und rechts des großen Turms befinden sich zwei weitere, kleinere Steintürmchen. Im Hintergrund ein kleiner Sandhügel mit Zypressen und ein fast kornblumenblauer Himmel. Entspannend, spannend, schön. Stand tagelang, dem Wind und Wasser trotzend. Dazu könnte ein Spruch: "Auch aus Steinen, die man dir in den Weg legt, kannst du etwas schönes bauen" oder "Step by step, higher and higher"  mit auf die elektronische Post geschrieben werden.

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L25 Dieses Landart zeichnete der Landwirt mit seiner Sähmaschine in die Natur. Der gepflügte, braune Acker schlängelt sich kurvig am Straßenrand entlang. Diese doppelte s-Kurve hat der Bauer als gegeben angesehen und seine Saat im 20 cm Abstand eingebracht. So entstehen durch die nun heranwachsenden Pflanzen, lauter parallel geschwungene, grüne Linien, die durch die Morgensonne kräftig leuchten. Mal eng, mal weiter auseinander erscheinen die Kurven, je nach Sichtwinkel. Fast eine optische Täuschung. In Russland kann man solch ein Schauspiel auf hunderten von Quadratkilometern bestaunen, in Deutschland braucht man ein wenig Glück, so einen Acker zu finden ohne in ein Fluggerät steigen zu müssen. 

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L26 Sie schauen einen roten Sandsteinfelsen hinauf. Der Felsen hat am oberen Rand eine bogenförmige, ovale Öffnung, sodass man in den dahinter liegenden blauen Himmel mit weißen Wolken schauen kann. Links oben fällt der Felsen ab, sodass auch dort ein Stück Himmelblau zu sehen ist. Diese Felsen stehen im Arches National Park in Utah. Dort findet man die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen, die durch die Erosion der Erde entstehen und vergehen. Die Löcher sind oft größer als 1-2 qm. Es gibt sogar doppel - O - Bögen. Schönheit in rot -blau Foto: Schäfer

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L27 Dieser weit über 1000 Jahre alte Olivenbaum ist so knorrig, verwachsen und einfach unheimlich schön- An einer Stelle gleicht der Stamm einer Schale, in dessen Boden der Rost bizarre Löcher gefressen hat. Hier gibt der Baum einen Blick in den blauen Himmel frei. Das Holz dews Baumes ist porös, verwittert, schorfig usw. eben einfach lebhaft. Nahaufnahme dieser einen Stelle am Baum. "Du hast viel zu erzählen?"

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